Ein neues Kapitel in der Geschichte des Nachzugs in der Schweiz wurde am 01. August 2026 eröffnet, als das Bundesamt für Statistik (BFS) die ersten Zahlen zum Thema “Natzug” veröffentlichte. Laut den Daten haben sich insgesamt 10’000 Menschen in der Schweiz neu angesiedelt, was einer Zunahme von 15% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg wird vor allem auf die zunehmende Nachfrage nach Wohnraum in den Großstädten zurückgeführt.
Die Stadt Zürich ist dabei das Hauptziel der Nachzügler. Laut den Zahlen des BFS haben sich in den letzten 12 Monaten über 4’000 Menschen in die Stadt gezogen, was einer Steigerung von 20% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Hauptgründe für die Migration nach Zürich sind die besseren Arbeitsmöglichkeiten und die höhere Lebensqualität.
Die Schweizer Regierung reagiert auf den Anstieg der Nachzügler mit verschiedenen Initiativen. So soll ein neues Gesetz eingeführt werden, das es den Kommunen ermöglicht, ihre eigenen Migrationsstrategien zu entwickeln. Darüber hinaus sollen mehr Wohnungen gebaut werden, um den Bedarf an Wohnraum in den Großstädten zu decken.