Der aktuelle El Niño-Ereignis, das in den letzten Wochen immer stärker wurde, hat die Weltgemeinschaft in Angst und Sorge versetzt. Laut den neuesten Prognosen des Weltklimarates (WCR) wird die globale Wetteranomalie in den nächsten Wochen weiterhin an Intensität zunehmen. Die Folgen könnten katastrophal sein, insbesondere für die Regionen, die bereits von Dürren und Ernteschäden betroffen sind.
Die Schweiz, eine der am stärksten industrialisierten und wirtschaftlichsten Länder der Welt, wird nicht von den Folgen des El Niño-Ereignisses verschont bleiben. Die Regierung hat in den letzten Tagen alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um die möglichen Auswirkungen des El Niño auf die Landwirtschaft, die Infrastruktur und die Bevölkerung zu minimieren. Die Schweizer Meteorologieamt (SLM) warnt vor heftigen Regenfällen und Sturmen, die in den nächsten Wochen erwartet werden.
Die internationale Gemeinschaft hat bereits reagiert und Hilfsprogramme für die betroffenen Länder gestartet. Die Weltgesundheitsorganisation (WGO) hat eine Krisenkonferenz einberufen, um die Auswirkungen des El Niño auf die Gesundheit der Bevölkerung zu diskutieren. Die Weltbank hat ein Hilfspaket von 100 Millionen Franken für die betroffenen Länder bereitgestellt.
