Gianni Infantino: Fußballföderation FFP-Kritik nach UEFA-Sitz in Monaco

Der Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), Gianni Infantino, hat in einer jüngsten Rede in Monaco erhebliche Kritik an der Fußball-Wirtschaftskonferenz (Financial Fair Play, FFP) der UEFA geäußert. Infantino, der seit 2016 an der Spitze der FIFA steht, argumentierte, dass die derzeitige FFP-Regelung die finanzielle Ausstattung der Vereine übermäßig einschränke und somit die Entwicklung des Fußballs in Europa behindere.

Die FIFA-Präsidentin wandte sich dabei gegen die UEFA, die die FFP-Regelung 2018 eingeführt hatte, um die finanzielle Fairness in der Fußball-Welt zu gewährleisten. Demnach sollen Vereine mit einem zu großen Defizit oder Schulden nicht mehr am UEFA-Wettbewerb teilnehmen dürfen. Infantino argumentierte jedoch, dass diese Regelung zu einer übermäßigen Bürokratie und zu hohen Kosten für die Vereine führe, was die finanzielle Belastung der Vereine erhöhe.

In seiner Rede in Monaco betonte Infantino, dass die FIFA auf eine Reform der FFP-Regelung arbeitet, um die finanzielle Flexibilität der Vereine zu erhöhen und somit die Entwicklung des Fußballs in Europa zu fördern. Die UEFA hat sich jedoch bereits gegen eine Reform der FFP-Regelung ausgesprochen und betont, dass die Regelung weiterhin von entscheidender Bedeutung für die finanzielle Fairness in der Fußball-Welt sei.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *