Leihmutterschaft: Jens Spahn will Gesetzespaket vorlegen

Die Bundesregierung in Berlin plant, ein Gesetzespaket zur Förderung der Leihmutterschaft vorzulegen. Der Bundesarzt Jens Spahn, der auch Gesundheitsminister ist, hat sich für eine liberalere Haltung auf diesem Gebiet ausgesprochen. Das Gesetz soll es künftig ermöglichen, dass Frauen, die sich entschieden haben, ein Kind zu adoptieren, auch ohne eine feste Partnerschaft mit dem Vater eine Leihmutter finden.

Laut Spahn soll das Gesetz die Chancen für Frauen erhöhen, die eine Familie gründen möchten, aber Schwierigkeiten haben, einen Ehemann oder Partner zu finden. Die Leihmutterschaft sei ein wichtiger Schritt zur Förderung von Familien und zur Unterstützung von Frauen, die ihre Berufskarriere nicht aufgeben möchten. Spahn betont, dass das Gesetz die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mütter und Kinder in den Vordergrund stellen müsse.

Die Pläne der Bundesregierung stoßen jedoch auch auf Kritik. Einige Experten befürchten, dass das Gesetz zu einer Überforderung der Leihmütter führen könnte und dass die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht ausreichend sind, um den Interessen der Beteiligten gerecht zu werden.

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